Mediation – Was ist das?

Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktlösung.

Das Verfahren wurde in den 1960er Jahren in den USA entwickelt und wird seitdem international in vielen Bereichen (Arbeitsplatz, Familie, Nachbarschaft, Schule, Politik, Wirtschaft) genutzt.


Die Grundgedanken der Mediation:

1. Der Konflikt als Chance!
    Konflikte gehören zum Leben und in ihnen liegen die Möglichkeiten zur     persönlichen Veränderung und Weiterentwicklung.
2. Nur der Konsens kann allen nutzen!
    Es geht darum, dass gemeinsame Lösungen von allen Streitparteien gefunden     werden.
3. Eigenverantwortliches Handeln erzeugt soziale Kompetenz!
    Die Streitenden sind für die Lösung selbst verantwortlich. Sie handeln     selbstbestimmt, verantwortungsbewusst und werden dadurch konfliktfähiger.
4. Gewaltfreiheit!
    Wo Konsens herrscht, kann keine Gewalt entstehen.


Die Merkmale der Konfliktmediation sind:

1. Die Vermittlung durch einen unparteiischen Dritten
2. Das Verfahren ist außergerichtlich und informell
3. Es werden alle Konfliktparteien in das Verfahren einbezogen
4. Die Teilnahme ist freiwillig
5. Die Mediation ist vertraulich


Die Mediatorin/ der Mediator:

• Unparteiische Vermittlung zwischen den Parteien/Personen
• Verbalisieren und Visualisieren von Gesprächsinhalten
• Verantwortlich für den Rahmen und den Prozessverlauf, nicht für die Lösungsfindung
• Vertraulich im Umgang mit Äußerungen der Beteiligten und Daten des   Unternehmens

Bei der Mediation gibt es keine/-n Verlierer/-in, alle Beteiligten sollen durch das Verfahren gewinnen!

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